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Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

1.  Die Versteigerung erfolgt öffentlich, freiwillig, in fremdem Namen und für fremde Rechnung gegen sofortige Bezahlung in € auf der Grundlage der deutschen Versteigerungsordnung in jeweils gültiger Fassung.

2.  Den Zuschlag erhält der Meistbietende. Der Versteigerer hat das Recht, den Zuschlag zu verweigern, Lose zurückzuziehen, umzugruppieren oder aufzuteilen. Bei gleich hohen Geboten entscheidet das Los. Bei Missverständnissen hat der Versteigerer das Recht, Lose nochmals anzubieten. Der Versteigerer ist nicht gehalten, der Reihenfolge des Auktionskataloges zu folgen. Die Steigerungsstufen betragen 5 % höchstens 10 %.

3.  Der Versteigerer erhält vom Käufer eine Provision von 20 % des Zuschlagpreises. Selbstkosten für Porto, Verpackung und Versicherung werden dem Käufer in Rechnung gestellt. Auf dieses Aufgeld sowie die Nebenkosten wird der z.Zt. gültige Umsatzsteuersatz von 19 % erhoben. Auf die im Auktionskatalog mit einem "*" gekennzeichneten Lose wird zusätzlich der gesetzliche Umsatzsteuersatz auf den Zuschlagpreis erhoben. Kunden aus Ländern der Europäischen Union zahlen die Umsatzsteuer in Hamburg, ausgenommen Händler mit eingetragener Ident-Nummer. Für Auslandskäufe außerhalb der EU, die wir direkt ins Ausland senden, entfällt die Umsatzsteuer.

Betr.: Europäische Gemeinschaft: Abnehmer aus Partnerländern der Europäischen Gemeinschaft, die sich als Unternehmer ausgewiesen haben, müssen im jeweiligen Partnerland den innergemeinschaftlichen Erwerb besteuern. Bei Nichtunternehmern wird die deutsche gesetzliche Umsatzsteuer in Rechnung gestellt, wenn es sich um regelbesteuerte Händlerware handelt. (vorbehaltlich, dass unsere Lieferschwelle für das jeweilige Abnehmerland nicht überschritten wird.) Für die Provision ist das reversed charge - Verfahren anzuwenden.

4.  Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Mit der Erteilung des Zuschlages geht die Gefahr auf den Erwerber über. Die Zustellung der gekauften Lose erfolgt für seine Rechnung und auf seine Gefahr. Bis zur vollen Bezahlung der gesamten Auktionsrechnung bleiben die Marken Eigentum des Verkäufers. Erst nach der Bezahlung besteht Anspruch auf Aushändigung der gekauften Lose.

5.  Zuschlagpreis und Provision sind bei Saalbietern sofort, bei auswärtigen Bietern mit Zustellung der Auktionsrechnung fällig. Diese Rechnung ist grundsätzlich eine Vorausrechnung. Wer für Dritte bietet, haftet neben dem Dritten als Selbstschuldner. Eventuelle Zahlungsabsprachen sind grundsätzlich vor der  Auktion schriftlich mit der Geschäftsleitung zu vereinbaren.

Schecks werden erfüllungshalber in Zahlung genommen; von bei uns unbekannten Kunden werden nur bestätigte Schecks akzeptiert (bzw. die Ware nach unwiderruflicher Gutschrift ausgehändigt). Ausländische Währungen werden zum Bankabrechnungskurs in Zahlung genommen.

6.  Bei Zahlungsverzug erlöschen die Rechte des Käufers aus dem Zuschlag 14 Tage nach Zugang der Vorausrechnung. Befindet der Käufer sich mit seiner Zahlung im Verzug, ist der Versteigerer berechtigt, neben einem einmaligen Verzugszuschlag von 3 % Verzugszinsen in Höhe von 1,5 % pro angefangenem Monat zu berechnen. Dieser Verzugsschaden kann höher oder niedriger angesetzt werden, wenn der Versteigerer eine Belastung mit höheren Kosten, insbesondere einen höheren Zinssatz oder der Käufer eine geringere Belastung nachweist. In den Fällen von Zahlungsverzug oder Abnahmever- weigerung können die vom Käufer ersteigerten Lose nach Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung freihändig verkauft oder nochmals versteigert werden. Der Käufer haftet in diesem Falle nach Wahl des Versteigerers für eventuellen Mindererlös oder für Schadensersatz in Höhe von 25 % des Zuschlagpreises (pauschale Abgeltung entgangener Einlieferer- und Käuferprovision sowie entstandener Aufwendungen), falls der Käufer nicht nachweist, dass ein Schaden überhaupt nicht oder nicht in Höhe der Pauschale entstanden ist. Auf eventuellen Mehrerlös hat der Käufer keinen Anspruch und wird zu einem neuen Gebot nicht zugelassen.

7.  Schriftliche Aufträge werden interessewahrend und gewissenhaft, aber ohne Gewähr ausgeführt. Gebote wie „bestens“, „auf jeden Fall“ u.ä. haben keinen unbedingten Anspruch auf Zuschlag. Wir bieten bis zum 10-fachen Schätzpreis mit.

8.  Die Auktionslose sind sorgfältig und gewissenhaft beschrieben. Katalogberechnungen bei Sammlungen und Posten gelten stets als zirka. Posten und Sammlungen können gebrauchte und ungebrauchte Marken enthalten. Sammlungen, Sammellose und Dublettenposten können nicht Gegenstand von Reklamationen sein. Fehler, die sich aus den Abbildungen ergeben (Schnitt, Zähnung, Zentrierung, Stempel usw.) können nicht Gegenstand von Reklamationen sein. Lose, die mehr als 3 Marken enthalten, können wegen geringer Fehler einzelner Stücke nicht reklamiert werden. Wertvolle Marken sind nach Möglichkeit von den zuständigen Experten geprüft und ggf. mit Attest versehen. Der Käufer erkennt die in den Losbeschreibungen erwähnten Atteste und Signaturen der Prüfer als maßgebend an, besonders auch die Qualitätsbeschreibungen. Jede Reklamation ist ausgeschlossen, wenn Lose oder Marken verändert worden sind. Als Veränderungen gelten insbesondere auch Entfernen von Falzen, Falz- und Papierresten, Wässern, Behandlung mit Chemikalien etc. („Falsch“-Signaturen von Prüfern gelten nicht als Veränderung). Marken oder Lose, bei denen Fehler beschrieben sind, können nicht wegen eventueller weiterer Fehler beanstandet werden. Marken, die ohne Qualitätsbezeichnung versteigert werden, können nicht reklamiert werden. Dieses gilt sinngemäß auch für Briefe und Karten.

9.  Saalbieter kaufen grundsätzlich „wie besehen“ und können nur versteckte Fehler reklamieren, nicht Schnitt, Zähnung, Stempel, helle Stellen usw. Das gilt auch für Käufe durch Dritte (Beauftragte und Kommissionäre). Wer besichtigte Marken kauft oder kaufen lässt, kauft nicht „wie beschrieben“ sondern „wie besehen“.

10.  Eventuelle Reklamationen wegen offener Mängel müssen innerhalb von zehn Tagen nach Übergabe oder Zusendung der Lose beim Versteigerer eingegangen sein. Will der Käufer eine Prüfung vornehmen lassen, muss er den Versteigerer vorher informieren. Die Reklamationsfrist wird dann verlängert. Die Verpflichtung zur bedingungsgemäßen Zahlung des Reklamationsloses bleibt unberührt. Kosten für Nachprüfungen werden dem Käufer bei anerkannten Reklamationen neben Kaufpreis und Provision erstattet. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Der Versteigerer kann vom Käufer zum Nachweis von Mängeln die Einholung von Attesten zweier voneinander unabhängiger anerkannter Spezialprüfer verlangen.

11. Kaufgelder, Kaufgeldrückstände sowie Nebenleistungen kann der Versteigerer im eigenen Namen einziehen und einklagen.

12.  Ansprüche jeder Art gegen den Auktionator oder den Einlieferer erlöschen mit Ablauf von sechs Kalendermonaten, beginnend mit dem ersten Tag des auf den Versteigerungsmonat folgenden Kalendermonats.

13.  Ansichtssendungen können nicht gemacht werden von Sammlungen, Posten, Dublettenbeständen sowie von postfrischen Marken. Von Marken, die mit einem Attest versehen sind, werden nur Fotokopien der Atteste versandt. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere umfangreichen Fototafeln! Ansichtssendungen können nur ausgeführt werden, wenn sie schriftlich angefordert werden und € 12,-- in bar oder in Briefmarken beigefügt worden sind. Uns unbekannte Kunden werden um Depotstellung oder um Benennung erstklassiger, überprüfbarer Referenzen gebeten. Bedingung für Ansichtssendungen ist die Rücksendung innerhalb von 24 Stunden auf dem gleichen Versandwege. Die Sendungen sind auf Kosten des Interessenten vom Versteigerer versichert. Bei nicht rechtzeitigem Eintreffen der Rücksendung bis zum Beginn der Auktion wird das Los dem Empfänger als dem Letztbietenden in jedem Fall zugeschlagen.

14.  Der Versteigerer behält sich vor, Personen ohne Angabe von Gründen von der Versteigerung auszuschließen.

15.  Durch die Abgabe von Geboten oder Kaufaufträgen werden die Versteigerungsbedingungen in vollem Umfang anerkannt. Dieses gilt sinngemäß auch für alle Geschäfte, die außerhalb der Auktion abgeschlossen werden.

16. Soweit gesetzlich zulässig, ist für alle Beteiligten der Gerichtsstand Hamburg. Erfüllungsort ist Hamburg. Es gilt ausschließlich deutsches Recht. Im Zweifelsfällen ist die deutsche Fassung dieser Bedingungen maßgeblich.

17. Sollte eine der vorstehenden Bedingungen gänzlich oder teilweise unwirksam sein, wird davon die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.

Auktionshaus Edgar Mohrmann & Co. Internat. Briefmarken-Auktionen GmbH,
Versteigerer: Hans-Peter Bahr

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